Am Sonntag den 13.01.19 war es endlich soweit und der neue Kindergarten „Lummerland“ wurde in Fürstenberg eingeweiht.

Im Herbst 2017 wurde der Spatenstich gesetzt, im Dezember 2018 stand der Umzug an und  am 07.01.19 war der 1. Tag an dem die Kinder zum ersten Mal in ihr neues Heim betreten konnten. Die Leiterin Veronika Sarrazin-Fingerhut  begrüßte bei der kleinen Einweihung die zahlreich erschienenen Kinder mit ihren Eltern, sowie die Vertreter des Rates und der Verwaltung mit Bürgermeister Christoph Rüther. Anschließend segnete  Pastor Daniel Jardcejewski die Räume.

Der Neubau im Clemens-August-Weg 4 in Fürstenberg war aufgrund konstant hoher Geburtenzahlen notwendig geworden. Das bisherige Zuhause der Kita in der Kirchstraße in Fürstenberg war zu klein  geworden. Da auch der Kindergarten Rappelkiste mehr Platz benötigt kann dieser nun die  freigewordenen Räume in der Nachbarschaft nutzen.

Auf dem 4.800 Quadratmeter großen Gelände entstand ein rund 820 Quadratmeter großes, barrierefrei zugängliches Gebäude, das für drei Kindergartengruppen ausgelegt ist. Im Außenbereich wird eine großzügige Spiellandschaft angelegt. Vor Ort können 55 Kinder ab 0 Jahren betreut werden. In dem Gebäude sind zudem die geförderten Multifunktionsräume untergebracht. Die Baukosten liegen mit 1,9 Mio. Euro und Zuschüssen von knapp 0,9 Mio. im avisierten Finanzrahmen,  was bei derartigen  Bauten nicht immer üblich ist.   „Geld was  gut investiert wurde, geht es doch um die Zukunft unseres Nachwuchses“, so Ortsvorsteher Reimund Günter, welcher auch die gute Planung und Ausführung der Verwaltung und der beteiligten Unternehmen lobt.

Die offizielle Einweihung der neuen Wirkungsstätte des Kindergartens „Lummerland“ sowie der Multifunktionsräume wird im Mai stattfinden, wenn auch der Spielplatz und die Außenanlagen fertig sind.  Dann wird die neue Wirkungsstätte auch von der breiten Bevölkerung zu besichtigen sein.

20190113 104825 large

20190113 120958 large

Am 17.01.19 hatte der Gewebe- und Verkehrsverein Fürstenberg e.V. zur ordentlichen Generalversammlung 2019 eingeladen. Der 1. Vorsitzende Wilfried Hillebrand wies in der Versammlung nochmals darauf hin, dass die bisher vom Verein organisierte und durchgeführte alljährliche Herbstkirmes nicht mehr vom Verein gestemmt werden kann. Zahlreiche Aufrufe in der Bevölkerung, die Ansprache einzelner Vereine, waren alle Erfolglos verlaufen. Damit droht der zuletzt zum 260. Mal durchgeführten traditionsreichen Kirmes das Aus.

Ortsvorsteher Reimund Günter bedankte sich für das jahrelange Engagement des Vereins für die Kirmes und bedauerte diese Entscheidung sehr. Allerdings zeigte er auch Verständnis, da zuletzt der Vorstand  durch 2 Todesfälle geschwächt wurde und entsprechender Nachwuchs sich nicht finden konnte. Günter warb für die kommende Sitzung des Dorfbeirates am 12.02.19 in dem über die Kirmes gesprochen werden soll. Diese findet um 20:00 Uhr in der Gaststätte Vesperthe statt. Jeder interessierte Bürger oder Vereinsvertreter ist dazu recht herzlich willkommen. „Es darf nicht sein, dass das älteste Fest mit einer Tradition von 260 Jahren in der heutigen Zeit aus dem Fürstenberger Terminkalender verschwindet“, so Günter.

In der Generalversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, allerdings wies dieser ausdrücklich darauf hin, das Traditionsfest nicht weiter zu führen, Interessierten aber gerne unterstützend zur Seite steht.

 

vorstand gewerbe verkehrsverein fuerstenberg large

Im Bild der neue Vorstand mit v.l.:
2. Vorsitzender: Habib Dogan, 3. Vorsitzende Ingrid Friederich,  1. Vorsitzender Wilfried Hillebrand, Schriftführer Günter Bohr und Kassierer Bernhard Lücke

Als einer der markantesten Diskussionspunkte auf der Tagesordnung der Mitglieder-versammlung am 12. Februar 2019 stellte sich der „Fortbestand der Fürstenberger Herbstkirmes“ als eines der ältesten großen Feste in der Karpke-Gemeinde und Region heraus.

Seit 260 Jahren wird das Fest ununterbrochen im Schatten der St.-Marienkirche als Kirchweihfest und Volksfest gefeiert. Die alljährliche Kindersegnung sowie das bunte Treiben auf der Kirmes, aber auch das Treffen großer Familienverbände gehören zu diesem „260-Jahrenlten Event“ einfach dabei! Da der Gewerbe- und Verkehrsverein diese großen Vorbereitungs-, Durchführungs- und Organisationsaufgaben nicht mehr im Alleingang aus „Altergründen stemmen kann“, hat die Vorstands-Crew um ihren Vorstand Wilfried Hillebrand schon vor einiger Zeit um Mithilfe intensiv gebeten. Auch der neue Vorsitzende Reimund Günter von Pro Fürstenberg rief die Versammlung mit den Worten auf: „Es darf nicht sein, dass das älteste Fest mit einer langen Tradition in der heutigen schnelllebigen Zeit einfach aus dem Fürstenberger Terminkalender verschwindet“! In einem flammenden „Dafür“ sah der Vize-Vorsitzende Dieter Böddeker den Forstbestand der Fürstenberger Herbstkirmes und überzeugte damit auch die Versammlung! Neue Ideen seien hier von allen Seiten zu beleuchten. Vielleicht wird die Herbstkirmes nicht mehr in dem identischen Ablaufverfahren wie früher stattfinden, so Böddeker, es müssen auch neue Ideen zur Modernisierung einen Zugang zur Veranstaltung-Crew zugelassen werden!.

Ein intensiver Meinungsaustausch ist am 21.02.19 um 20:00 in der Gaststätte Versperthe geplant, zu der jeder Interessent herzlich eingeladen ist.

Dieter Böddeker als Motor des Vorhabens sieht mit dem Pro-Fürstenberg-Vorstands der Ideenfindung positiv entgegen, zumal auch der Vorstand des Gewerbe- und Verkehrsvereins Fürstenberg seine „Mithilfe“ zugesagt hat.

Seit Februar 2016 führte Gisela Weitekamp den Verein als Vorstandsvorsitzende an. Ebenfalls gehörten Ulrich Ebbers als 2. Vorsitzender, Günter Bohr als Schriftführer und Ingeborg Vorspohl als Kassiererin mit zum Vorstandsteam. In der Mitgliederversammlung war nun die Wahl eines komplett neuen Vorstandes erforderlich, da sich dieser nicht erneut zur Wahl stellte.

Bernhard Lücke übernahm die Wahlleitung. Wahlberechtigt waren nur die offiziell- benannten Vertreter der Mitgliedsvereine von Pro Fürstenberg. Als bezeichnend für ein positives Miteinander schälte sich schnell heraus, dass alle gewählten Vertreter ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen von der Versammlung in ihr Amt gewählt wurden.

Die Mitglieder wählten den Ortsvorsteher der Gemeinde Fürstenberg, Reimund Günter, in das Amt des 1. Vorsitzenden. Dieter Böddeker und Richard Herbst übernehmen seine Stellvertretung. Kathrin Hammerschmidt übernimmt die Kassenführung und Julia Geiger tritt das Amt der Schriftführerin an. Zum Amt der Kassenprüfer erklären sich spontan Thorsten Günter und Wolfgang Ebbers bereit. Als BeisitzerInnen werden Monika Sonntag, Kerstin Blumenau und Ulrich Ebbers gewählt.

dsc 0028

Foto :

Alter Vorstand und neuer Vorstand des Dachverbandes der Vereine in Fürstenberg „Pro Fürstenberg mit v.l.n.r.:

Beisitzerin: Kerstin Blumenau, Beisitzer: Ulrich Ebbers, Kassiererin: Kathrin Hammerschmidt, 2. Vorsitzender: Dieter Böddeker, 1. Vorsitzender Reimund Günter, 3. Vorsitzender: Richard Herbst, Schriftführerin: Julia Geiger, Beisitzerin: Monika Sonntag

Die Tradition wird fortgeführt – die Herbstkirmes in Fürstenberg wird weiter bestehen bleiben! Diese Nachricht verkündete Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins „Pro Fürstenberg“, Reimund Günter, im Anschluss an ein Treffen der Dorfgemeinschaft, zu dem der Verein aufgerufen hatte. Hinter der Durchführung der Herbstkirmes hatte zuletzt ein großes Fragezeichen gestanden. Der Gewerbe- und Verkehrsverein, der sich bisher verantwortlich für die Durchführung des Festes zeigte, hatte angekündigt, seine Arbeit niederzulegen. Bei der besagten Zusammenkunft wollte man herausfinden, ob sich genügend Ehrenamtliche melden, um bei der Organisation der Veranstaltung zu helfen.

Die Erwartungen des „Pro Fürstenberg“-Vorstandes an dieses Treffen wurden bei Weitem übertroffen. Gut 25 Personen erklärten sich bereit zukünftig in der „Arbeitsgruppe Kirmes“, die unter dem Dach von „Pro Fürstenberg“ gegründet wurde, mitzuarbeiten. Dementsprechend glücklich war Reimund Günter: „Es hat sich ein tolles Team zusammengefunden. Daher wird die 261. Herbstkirmes am zweiten Oktoberwochenende in Fürstenberg stattfinden.“ Verschiedene Unterarbeitsgruppen wurden gegründet und erste Ideen zusammengetragen. An Bewährten will die Gruppe festhalten, so werden der politische Dämmerschoppen und der Seniorennachmittag weiter bestehen bleiben. Andere Bestandteile der Veranstaltung sollen jedoch entwickelt werden bzw. einen neuen Anstrich erhalten. So soll das Kirchweihfest, der Ursprung der Herbstkirmes, mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Zudem soll das Fest nicht mehr rund um die Kirche, sondern ab diesem Jahr in und an der Scheune des Bauhofs in Fürstenberg gefeiert werden.  Die Dauer des dreitägigen Festes wurde gekürzt: der Freitag wird entfallen, im Mittelpunkt stehen nun Samstag und Sonntag. „Unser Ziel ist, das Konzept der Herbstkirmes zukunftsfähig aufzustellen, um so natürlich ein noch größeres Publikum zu begeistern“, so Reimund Günter. Weitere Ehrenamtliche sind herzlich willkommen und haben die Möglichkeit, sich den Arbeitsgruppen anzuschließen. Kontakt über Reimund Günter, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.