Alle reden vom Bienen- und Insektensterben, doch was kann der einzelne Bürger dagegen tun.  Mit dieser Frage beschäftigte sich die Arbeitsgemeinschaft „Blühendes Dorf“,  eine Gruppe der Vereinsgemeinschaft Pro Fürstenberg. „Nicht reden sondern handeln“ war das Ergebnis des jüngsten Treffens und es sollten Taten folgen:

300 kleine Tüten mit Wildblumenaussaat wurden liebevoll verpackt und am vergangen Samstag in Fürstenberg kostenlos verteilt. „Der Inhalt einer Tüte reicht für ca. 4 qm“, so Julia Geiger welche sich wie viele andere aktiv an der Umsetzung beteiligte.  „Wird der gesamte Inhalt aller Tüten eingesät kommt also eine Fläche von 1200 qm zusammen.  Jeder Einzelne kann so mit einer kleinen Aussaat aktiv was tun“, ergänzt Susanne Werny von der Gruppe. Wer noch Saatgut haben möchte, kann sich beim Ortsvorsteher melden.

Ebenfalls wird demnächst am Wasserplatz ein Staudenbeet entstehen, welches ebenfalls von der Gruppe „Blühendes Dorf“ gepflegt werden soll. Eingesetzt werden sollen nur Stauden, welche für die Bienen und Insektenwelt auch gut geeignet sind. „Hier bauen wir auf die Erfahrung von Carolin Schepers vom Zweckverband Erholungsgebiet Bad Wünnenberg/Büren  und Detlef Pagelkopf, Leiter des Bauhofes in Bad Wünnenberg“, so Fürstenbergs Ortsvorsteher Reimund Günter der für die gute Zusammenarbeit von allen Beteiligten sehr dankbar ist. „Gerne nehmen wir auch Spenden für qualifizierte Stauden entgegen, so die Bitte des Ortsvorstehers. „Ein Insekte- und Bienenhotel wurde bereits selbst gebaut und gespendet von Viktor Dick, und kann demnächst aufgestellt werden. Ganz in der Nähe des „Vogel-Hotels“, dem ehemaligen Trafo-Häuschen, welches vom Hegering betreut wird.

Im Bild Kathrin Hammerschmidt  und Julia Geiger welche vorm Fürstenberger EDEKA-Markt Lange am Samstag-Vormittag die Wildblumen-Tüten verteilen.