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    Familienbuch der Gemeinde Fürstenberg 1727 - 1876

    Hexenverbrennung in Fürstenberg? Gab es sie wirklich und wenn ja, was geschah damals?

    Die Neuauflage des Familienbuches der Gemeinde Fürstenberg 1727 - 1876 wurde jetzt vorgestellt und ist ab sofort in der Postfiliale Hillebrand erhältlich - sicherlich auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für historisch Interessierte.

     

    Die Neuauflage ist zum Preis von 29,50 € in der Postfiliale Hillebrand erhältlich.

    Frau Dr. Sarah Masiak hat sich in ihrer Dissertation mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte Fürstenbergs beschäftigt.

    Vielleicht ist dieses Werk einmal ein nettes Geschenk oder interessiert einen selbst um beim Schmökern in die Vergangenheit Fürstenbergs einzutauchen.

     

    "Teufelskinder", so das Werk von Frau Dr. Masiak ist in der Reihe "Konflikte und Kultur - Historische Perspektiven, Band 37" erschienen. Herausgegeben von Carola Dietze, Joachim Eibach, Mark Häberlein, Gabriele Lingelbach, Ulrike Ludwig, Dirk Schumann, Gerd Schwerhoff im UVK Verlag 2020.

    Für mehr Informationen ist die Dissertation auch unter folgendem Link einsehbar: https://www.narr.de/teufelskinder-53095/

     


     

    Neuerscheinung zu einem dunklen Kapitel der Geschichte Fürstenbergs.

    Ein umfangreiches wissenschaftliches Werk ist jetzt als Buch erschienen:

    Teufelskinder

    Die Autorin Sarah Masiak promovierte im Sommersemester 2019 an der Historischen Fakultät der Universität Paderborn mit dem Thema „Die besondere Wirkmacht eines gesellschaftlichen Stigmas am Beispiel der fürstenbergischen Hexenverfolgung“.

    „Teufelskinder“ – so wurden in Fürstenberg die Nachfahren aus einem Hexengeschlecht genannt. Mit diesem Etikett versehen war eine Grenze zwischen den „normalen“, unbescholtenen Dorfbewohnern und den Familien gezogen worden, die das Hexenstigma trugen. Ihre vermeintliche Abstammung von „Hexenart“ führte dabei zu verschiedenen Stigmatisierungen, die einen Teufelskreis schufen: Denn als „Hexe“ gebrandmarkt und damit Teufelskind zu sein war fatal: Nicht weniger als neun Familien standen teilweise über fünf Generationen immer wieder vor Gericht, angeklagt, mit dem „Hexenblut“ infiziert zu sein.

    In diesem Buch werden ihre Geschichten erzählt. Für den Leser besonders interessant sind die Kapitel, in denen sich die Autorin mit der Dorfgeschichte, den verbliebenen Spuren sowie Gerichtsaktivitäten und der Hexenjustiz in Fürstenberg befasst.

    Im Vorwort bedankt sich Sarah Masiak bei den Einwohnern Fürstenbergs: „Ich bin kaum einer Dorfgemeinschaft begegnet, die mich so offenherzig und hilfsbereit unterstützt hat.“

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